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Vergangene Veranstaltungen der tirol kliniken

6. Praxistag "Demenz - den Alltag meistern" 2021

Kann man demenziellen Erkrankungen vorbeugen und wie können Menschen mit Demenz im Alltag gut begleitet werden? 83 Betroffene, Angehörige und Interessierte erhielten in den Räumlichkeiten der UMIT in Hall bereits zum 6. Mal praxisnahe Unterstützungsangebote durch die tirol kliniken Initiative "Demenz braucht Kompetenz" und die Koordinationsstelle Demenz Tirol.

12 verschiedene Workshops gegliedert in fünf eigenständige Workshop-Reihen bildeten das auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmte Rahmenprogramm. Unter anderem ging es darum, kreative Potenziale der Betroffenen durch Musik und Tanz zu stärken, das Gefühlskarussell pflegender Angehöriger anzunehmen und den Umzug in ein Pflegeheim gut vorzubereiten. Auch die richtige Handhabung, sowie Wirkungen und Wechselwirkungen von täglich einzunehmenden Medikamenten wurden von Josef Marksteiner, Abteilungsvorstand der Psychiatrie und Psychotherapie A am LKH Hall, praxisnah veranschaulicht.

Im Anschluss hatten alle Interessierten die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen individuelle Fragen an anwesende ExpertInnen aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Sozialarbeit, Ergotherapie und Pflege zu stellen. „Vor allem in Zeiten beschränkter Kontaktmöglichkeiten ist es besonders wichtig, Betroffene und Angehörige nicht alleine zu lassen. Oft braucht es nicht viel, um Unterstützung zu geben und es freut mich, dass wir diesen wertvollen Beitrag unter Einhaltung strengster COVID-Sicherheitsmaßnahmen heuer wieder leisten konnten.“ so Beate Czegka, Koordinatorin der Initiative Demenz braucht Kompetenz der tirol kliniken. „Das Konzept des Praxistages hat sich so bewährt, dass wir sie mit regionalen Kooperationspartnern inzwischen in mehreren Regionen anbieten“, ergänzt Verena Bramböck, Leiterin der Koordinationsstelle Demenz Tirol.

Die Unterlagen der einzelnen Workshops stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

SAVE THE DATE: Der 7. Praxistag "Demenz - den Alltag meistern" wird am Donnerstag, den 29.9.2022 in der UMIT in Hall stattfinden.

           

 

 

Tiroler Demenzsymposium

Über 340 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich wurden am 23. Jänner 2020 beim Tiroler Demenzsymposium von LRin Gabriele Fischer und LR Bernhard Tilg begrüßt: „Ich darf die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Betreuungseinrichtungen und Systempartnern sowie bei den Angehörigen für ihre professionelle Arbeit und ihr tägliches Engagement in der Begleitung von Menschen mit Demenz zu bedanken“, betonte Tilg. LRin Fischer freute sich ebenso, Teil des multiprofessionellen Symposiums zu sein: „Die Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sozialberufen sowie der interdisziplinäre Austausch werden in Zukunft immer wichtiger werden.“ Neben pflegerischen, medizinischen und sozialpolitischen Dimensionen standen besonders gesellschaftliche Aspekte der Demenz im Mittelpunkt.

In Tirol leben rund 11.000 Menschen mit Demenz. Die Erfahrung jeder Person mit Demenz ist einzigartig und das Fortschreiten der Erkrankung ist unterschiedlich. „Wie Menschen mit Demenz ihre Erkrankung erleben resultiert nicht nur aus biomedizinischen Phänomenen wie dem Grad ihrer neurologischen Beeinträchtigung und ihrer körperlichen Gesundheit, sondern auch aus sozialen und psychologischen Faktoren wie ihrer persönlichen Biographie. In der Begleitung ist Sensibilität gefragt“, erklärt Josef Marksteiner, Ärztlicher Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A am LKH Hall.

Demenzerkrankungen bringen für unsere älter werdende Gesellschaft nicht nur medizinische und pflegerische Herausforderungen mit sich. Die Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist vielmehr zu einer zivilgesellschaftlichen Aufgabe geworden. Daher beschäftigen sich zahlreiche FachexpertInnen und Engagierte bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Demenz und setzen sich für eine gute Versorgung von Betroffenen und deren Angehörigen ein. 2015 wurde die Österreichische Demenzstrategie entwickelt und präsentiert. Die Implementierung der Koordinationsstelle Demenz Tirol des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol und die Initiative Demenz braucht Kompetenz der tirol kliniken sind wichtige Beiträge zu deren Umsetzung – und das gemeinsam veranstaltete Tiroler Demenzsymposium ein wichtiger Meilenstein.

Diese Veranstaltung am Ausbildungszentrum West stand im Zeichen von Vernetzung und Austausch. „Wir wollten damit aber auch aufzeigen, wie vielfältig und innovativ die bestehenden Angebote und Projekte bereits sind. Und vor allem wie hoch das Engagement derjenigen ist, die Menschen mit Demenz begleiten, betreuen, pflegen und behandeln“, so Verena Bramböck, Leiterin der Koordinationsstelle Demenz, Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol.

„Wir sind überwältigt, dass dieses Fachsymposium einen so hohen Anklang gefunden hat – es war innerhalb kurzer Zeit ausgebucht“, sagt Beate Czegka, Koordinatorin der Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken. „Und es freut uns besonders, dass wir Katrin Seeher von der WHO für diese Veranstaltung gewinnen konnten.“ In ihrem Vortrag zeigte sie Aktionsfelder der globalen Demenzstrategie der WHO auf, in denen Mitgliedsstaaten tätig werden können, um eine langfristige Versorgung demenziell erkrankter Menschen sicherstellen zu können. Aber auch was andere Staaten von Österreich lernen können.

Neben gesundheits- und sozialpolitischen sowie medizinisch-wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dimensionen standen am Symposium auch rechtliche Aspekte und Themen wie Humor, Musik oder Umgebungsgestaltung im Fokus. MedizinerInnen, Gesundheits- und Sozialberufe, beruflich Engagierte sowie Betroffene konnten bei Vorträgen und Expertengesprächen neue Erkenntnisse sammeln, anregende Gespräche führen und sich austauschen.

Weitere Bilder und die Präsentationen der Vortragenden finden Sie hier.

Fotos (Andreas Friedle)

 

 

 

 

 

4. Praxistag „Demenz – den Alltag meistern" 2019

So erfolgreich wie noch nie: Der 4. Praxistag „Demenz – den Alltag meistern“ ist am 14.11. mit rund 250 TeilnehmerInnen und Mitwirkenden über die Bühne gegangen. Betroffene und Interessierte konnten sich bei der Kooperationsveranstaltung von Land Tirol, UMIT, dem Landesinstitut für Integrierte Versorgung und tirol kliniken, austauschen, ExpertInnen befragen und sich vernetzen. Wie können Menschen mit Demenz im Alltag gut begleitet werden? Wie können Angehörige, aber auch MitarbeiterInnen in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz unterstützt werden? Diesen und anderen Fragen wurde in Vorträgen, neun verschiedenen Workshops und einer Gedächtnisstraße auf den Grund gegangen. Von einer Teilnehmerin auf den Punkt gebracht: "Informativ, sehr persönlich und anregend!"

Die Präsentationen der einzelnen Workshops folgen in Kürze.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Praxistag „Demenz – den Alltag meistern“ 2018

Am 15. November konnten sich Betroffene und Interessierte beim dritten Praxistag Demenz, einer Kooperationsveranstaltung von Caritas, Land Tirol, UMIT und tirol kliniken, austauschen, ExpertInnen befragen und sich vernetzen. Über 150 TeilnehmerInnen – so viele wie noch nie – zeigten großes Interesse an der kostenlosen Veranstaltung, die in der UMIT stattfand.

Wie können Menschen mit Demenz im Alltag gut begleitet werden? Wie können Angehörige und ExpertInnen, die beruflich in der Betreuung und Pflege arbeiten, unterstützt werden? Diesen und anderen Fragen wurde in drei Vorträgen, sechs Workshops, einer Gedächtnisstraße und 13 Infoständen auf den Grund gegangen.

Hinweis für Pflegeberufe: 5 anrechenbare Fortbildungspunkte lt. GuKG

Auch heuer stehen die Präsentationen der einzelnen Workshops zum Download bereit:

Workshop 1: Was wollen Betroffene – das Potenzial von Selbsthilfe (Kripp/Pototschnigg)
Workshop 2: Den Alltag zuhause meistern (Deufert/Kleissl)
Workshop 3: Was brauchen Menschen mit Demenz im Krankenhaus (Angermair/Herdin/Martini/Mair zu Niederwegs/Rüf/Zangerl)
Workshop 4: Das Demenz Balance-Modell© (Jenewein)
Workshop 5: Recht und Hilfe (Mayr)
Workshop 5: Recht und Hilfe (Haslwanter-Wilhelmer)

 

                         

 

 

tirol kliniken auf der SENaktiv

Vom 16. bis 18. November hat in Innsbruck die SENaktiv, Westösterreichs größte Seniorenmesse, stattgefunden. MitarbeiterInnen der tirol kliniken betreuten gemeinsam mit Ehrenamtlichen vom Verein Klinikbrücke einen Infostand rund um das Thema „Aktiv im Alter“. Auch die Vorträge von Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner und OÄ Dr.in Helena Talasz waren sehr gut besucht.

 

2. Praxistag „Demenz – den Alltag meistern“ 2017

Am 30. November 2017 konnten sich Betroffene und Interessierte beim zweiten Praxistag Demenz, einer Kooperationsveranstaltung von Caritas, Land Tirol, UMIT und tirol kliniken, austauschen, ExpertInnen befragen und sich vernetzen. Über 150 TeilnehmerInnen zeigten großes Interesse an der kostenlosen Veranstaltung, die in der UMIT stattfand.

Wie können Menschen mit Demenz im Alltag gut begleitet werden? Dieser und anderen Fragen wurde in einem Vortrag, fünf Workshops und einer Gedächtnisstraße auf den Grund gegangen. In den Pausen konnten sich die TeilnehmerInnen bei den Infoständen von SelbA, VAGET, Memory Selbsthilfeverein, Caritas und den Memory Nurses der tirol kliniken über deren Angebote informieren. Nach den Workshops griff ein Runder Tisch die wichtigsten Aspekte und Fragen des Tages auf. Ein berührendes Puppenspiel zeigte einen ganz anderen Weg, die TeilnehmerInnen zu erreichen und rundete die Veranstaltung einfühlsam ab. Nach dem Programm blieb bei einer kleinen Stärkung Zeit für Austausch und Vernetzung.

Hinweis für Pflegeberufe: 5 anrechenbare Fortbildungspunkte lt. GuKG

Auch heuer stehen die Präsentationen der einzelnen Workshops zum Download bereit:

Workshop 1: Recht und Hilfe (Bramböck/Kofler)
Workshop 2a: ProMenz – was wollen Betroffene? + Fotoprotokoll (Lange/Kripp)
Workshop 2b: Komplikation akute Verwirrtheit (Weissenberger-Leduc)
Workshop 3: Den Alltag zuhause meistern (Deufert/Kleissl)
Workshop 4: Den Krankenhausalltag meistern (Angermair/De Jesus-Kuprian/Herdin/Martini)

        

 

1. Praxistag „Demenz – den Alltag meistern“ 2016

Am 13. Oktober 2016 konnten sich Betroffene und Interessierte beim Praxistag Demenz, einer Kooperationsveranstaltung der Österreichischen Alzheimergesellschaft, dem Land Tirol, der UMIT und den tirol kliniken, austauschen, ExpertInnen befragen und sich vernetzen. Über 130 TeilnehmerInnen zeigten großes Interesse an der Veranstaltung, die am Vortag der 29. Jahrestagung der österreichischen Alzheimergesellschaft stattfand.

Wie können Menschen mit Demenz im Alltag gut begleitet werden? In vier Workshops wurde dieser Frage auf den Grund gegangen und die brennendsten Themen behandelt. In freien Vorträgen teilten ExpertInnen ihr Wissen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Auf Wunsch der TeilnehmerInnen stellen wir Ihnen die Präsentationen der Vortragenden hier gerne zum Download bereit:  

Workshops am Nachmittag
Workshop 1: Recht und Hilfe (Defrancesco/Geisler-Devich/Bramböck/Kofler)
Workshop 2: Angehörigengruppen (Oswald-Göbl)
Workshop 3: Den Alltag zuhause meistern (Deufert/Kronsteiner/Jenewein)
Workshop 4: Den Krankenhausalltag meistern (Angermair/Czegka/Zangerl)

Vorträge am Abend
Vortrag 1: Medizinisches (Marksteiner statt Schmidt)
Vortrag 2: Pflegerisches (Deufert)
Vortrag 3: Rechtliches (Müller-Lachner)