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LKH Hall

Gerontopsychiatrische Ambulanz mit Gedächtnissprechstunde

Die Gedächtnissprechstunde am LKH Hall ist eine Spezialambulanz zur Abklärung und Behandlung von PatientInnen mit Beeinträchtigungen in Bereichen wie der Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- oder Sprachfunktionen sowie Alltagsfunktionen.

Ziele und Schwerpunkte

  • Abklärung und Behandlung demenzieller Erkrankungen im Alter
  • Kontinuierliche Begleitung von PatientInnen mit Demenz und betreuenden Angehörigen
  • Früherkennung und Beratung über präventive Maßnahmen von RisikopatientInnen demenzieller Erkrankungen
  • Beratung bezüglich ambulanter Pflegeeinrichtungen und Angehörigenbetreuung
  • Klinische Studien und wissenschaftliche Projekte zu Diagnostik, Prävention und Behandlung von demenziellen Erkrankungen

Die Abklärung demenzieller Erkrankungen erfolgt mittels klinischer, kognitiver, bildgebender und Labordiagnostik.

Leitung: OA Dr. Douglas Imarhiagbe
Ort: Landeskrankenhaus Hall, Haus 5, EG Ost
Ambulanzzeiten: Mo bis Do, 08:00 bis 16:00 Uhr, Fr 08:00 bis 12:00 Uhr
Terminvereinbarung: +43(0)50 504 88265 oder hall.pa.gedaecht-amb@tirol-kliniken.at

 

Memory Nurses

Auf Seiten der Pflege und Betreuung stehen Ihnen in Hall ausgebildete MitarbeiterInnen (Memory Nurse/Memory Beauftragte) zur Verfügung. In einem persönlichen Gespräch erhalten Sie Informationen zu Hilfsmitteln oder zum Umgang mit schwierigen Situationen. Auch Tipps für Gestaltungsmöglichkeiten, Aktivierung, Sicherheit und Orientierung im häuslichen Umfeld sind Teil der Beratung. Bitte fragen Sie bei Bedarf bei der jeweiligen Stations- oder Ambulanzleitung nach.

Kontakt

 Gregor Herdin, +43(0)50 504 88209 oder hall.memorynurse@tirol-kliniken.at

Helga Kneringer (Innere Medizin 1) und Sarah Walser (A3 Gerontopsychiatrie) haben die Ausbildung zur Memory Nurse ebenfalls absolivert, sinder derzeit jedoch nicht aktiv.

 

Sozialberatung

Die Sozialberatung informiert, organisiert und unterstützt Betroffene und Angehörige. Genauer gesagt kann sie bei folgenden Themen helfen:

  • Besprechung und Abklärung der Situation
  • Gemeinsame Suche nach möglichen Lösungen
  • Begleitung während der Zeit des Aufenthaltes im Krankenhaus
  • Unterstützung bei der Einleitung gewünschter Hilfen
  • Informationen zu verschiedenen ambulanten Einrichtungen (Pflegedienste, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Heimhilfen, Familienhilfe)
  • Beratung und Unterstützung bei der Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen
  • Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Heim-oder Pflegeplatz
  • Pflegegeldberatung und gegebenenfalls Antragsstellung
  • Abklärung von rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten (Pension, Arbeitslosenunterstützung, Mindestsicherung)
  • Beratung in schwierigen Lebenslagen (finanziellen Notlagen, Wohnprobleme)
  • Vermittlung und Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden und Beratungsstellen
  • (Schuldnerberatung, Familienberatung) und Selbsthilfegruppen

Kontakt

Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr.

Oswald Hundegger       Tel.: +43(0)50 504 88735
Esther Schönauer         Tel.: +43(0)50 504 88736
Maria Stotter                Tel.: +43(0)50 504 88739
Sara Strickner               Tel.: +43(0)50 504 88534

 

Ehrenamtliche Begleitung von älteren PatientInnen im Krankenhaus mit dem Schwerpunkt Demenz

Die Ehrenamtlichen vom Verein Klinikbrücke begleiten PatientInnen während des Aufenthaltes im Krankenhaus. Sie hören zu, kümmern sich um kleine Erledigungen, gehen mit ihnen spazieren und versuchen, den Alltag etwas bunter zu gestalten (Besuchsdienst). Außerdem helfen sie bei der Orientierung am Gelände und somit bei der Suche nach Stationen und Ambulanzen (Lotsendienst). Die Anwesenheit und Unterstützung der Ehrenamtlichen soll auch die Wartezeit auf den Ambulanzen überbrücken – durch Gespräche, Vorlesen oder Zurechtfinden im Ambulanzbereich (Ambulanzbetreuung). Ziel ist es, einfach da zu sein!

Erfahrungswerte aus unseren, aber auch anderen Krankenhäusern zeigen, dass dieses Angebot das Wohlbefinden speziell bei PatientInnen mit Demenz oder älteren Menschen mit Delirgefährdung steigert und deren Orientierung im Krankenhaus fördert. Daher wurde dieses Angebot im Zuge der Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ und dem Projekt „Der alte Mensch im Krankenhaus“ intensiviert und gemeinsam ein Konzept erarbeitet, das seit Mitte 2017 auf ausgesuchten Abteilungen der tirol kliniken umgesetzt wird.

PatientInnen mit Demenz und ältere PatientInnen insbesondere mit Delirrisiko erhalten auf definierten Abteilungen eine ergänzende Zuwendung durch speziell geschulte ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Dadurch wird auch das Pflegepersonal entlastet.

 

Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten der Ehrenamtlichen:

  • Längeres Bleiben beim Patienten als Verbündete/r
  • Gespräch im Rahmen der Möglichkeiten des/der PatientIn
  • Miteinander essen/Kaffee trinken
  • Spielen
  • Fotoalbum ansehen
  • Vorlesen
  • 10-Minuten-Aktivierung
  • Spazieren gehen innerhalb der Station

 

Kontakt

Büro Klinikbrücke
Milser Straße 10, 6060 Hall
Tel.: +43(0)50 504 88 779
Fax : +43(0)50 504 28516
E-Mail: klinikbruecke@tirol-kliniken.at