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LKH Universitätskliniken Innsbruck

An unserem Standort stehen Ihnen zwei ambulante Einrichtungen zur Abklärung von Gedächtnisdefiziten zur Verfügung:

Da Ursachen und Symptome demenzieller Erkrankungen vielfach eine breite Überlappung zwischen dem Fachgebiet der Neurologie und der Psychiatrie aufweisen, wird an beiden Kliniken nach ambulanter Terminvereinbarung eine umfassende Abklärung und kontinuierliche Behandlung angeboten. Aufgabe ist die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen, die mit Gedächtnisstörungen, Beeinträchtigungen in Bereichen wie der Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeits- oder Sprachfunktionen, Alltagsfunktionen und anderen kognitiven Defiziten einhergehen. Zu den häufigsten demenziellen Erkrankungen zählen vor allem die Alzheimer-Erkrankung, Parkinson-Demenz, Demenz mit Lewy-Körperchen, vaskuläre- und frontotemporale Demenz. Schwerpunktabhängig werden auch Demenzen im Rahmen anderer neurologischer und nicht-neurologischer sowie psychiatrischer Erkrankungen diagnostiziert und entsprechend behandelt.

 

Gemeinsame Ziele und Schwerpunkte

  • Abklärung und Behandlung demenzieller Erkrankungen im Alter
  • Kontinuierliche Begleitung von PatientInnen mit Demenz und betreuenden Angehörigen
  • Früherkennung und Beratung über präventive Maßnahmen von RisikopatientInnen demenzieller Erkrankungen
  • Beratung bezüglich ambulanter Pflegeeinrichtungen und Angehörigenbetreuung
  • Klinische Studien und wissenschaftliche Projekte zu Diagnostik, Prävention und Behandlung von dementiellen Erkrankungen

Die Abklärung demenzieller Erkrankungen erfolgt mittels klinischer, kognitiver, bildgebender und Labordiagnostik. Je nach Symptomatik und Diagnose werden an den jeweiligen Fachabteilungen auch Zusatzuntersuchungen angeboten und psychiatrisch/neurologische Begleiterkrankungen sowie Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen von demenziellen Erkrankungen behandelt.

 

Details zur Gedächtnisambulanz an der Univ.-Klinik für Neurologie

Ambulanzleitung: Prof. Dr. Klaus Seppi, Prof. DDr. Gregor K. Wenning MD, PhD, MSc

Ambulanzzeiten: Di, Mi und Do, 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr sowie nach tel. Vereinbarung
Terminvereinbarung: Mo bis Fr, 08:30 Uhr bis 10:30 Uhr unter +43(0)50 504 24239
Ort: Klinik Innsbruck, Frauen- und Kopfklinik (Haus 3), Erdgeschoß, Neuro-Ambulanz

Die ambulante Abklärung umfasst folgende Schwerpunkte: Demenzdiagnostik, Untersuchung kognitiver Leistungen, Abklärung von Gedächtnisstörungen, Therapieplanung sowie die Beratung von PatientInnen und Angehörigen

 

Details zur Gedächtnissprechstunde an der Univ.-Klinik für Psychiatrie I

  Ambulanzleitung: OÄ. Dr.in Michaela Defrancesco, MMSc, PhD

  Neuropsychologie: Mag.a Karin Wilhelmer

Ambulanzzeiten: Mo bis Fr nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung
Terminvereinbarung: Mo bis Fr, 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr unter +43(0)50 504 23633
Ort: Klinik Innsbruck, Psychiatrie Gebäude (Haus 6), Gedächtnissprechstunde

Die ambulante Abklärung beinhaltet folgende Untersuchungen: Ausführliches ärztliches Gespräch mit PatientInnen, Angehörigen und BetreuerInnen (ca. 45 Min.), neuropsychologische Untersuchung (ca. 45 Min.), Abnahme eines umfangreichen Blutlabors, bildgebende Diagnostik mittels Schädel CT oder Magnetresonanztomographie (MRT)

Nach Abschluss der diagnostischen Abklärung erfolgt eine ausführliche Besprechung und Information über die erhobenen Befunde sowie eine weitere Beratung und Therapieplanung.

Hier können Sie sich das Patienteninformationsblatt zur Vorbereitung auf Ihren ambulanten Besuch herunterladen.

 

Memory Nurses

Suchen Sie Unterstützung in der Pflege und Betreuung eines Angehörigen, der von einer demenziellen Veränderung betroffen ist?

Die Memory Nurses sind speziell ausgebildete Pflegepersonen, die Betroffene und Angehörige beraten. In einem persönlichen Gespräch erhalten Sie Informationen zu Hilfsmitteln oder zum Umgang mit schwierigen Situationen. Auch Tipps für Gestaltungsmöglichkeiten, Aktivierung, Sicherheit und Orientierung im häuslichen Umfeld sind Teil der Beratung.

Bitte fragen Sie bei Bedarf bei der jeweiligen Stations- oder Ambulanzleitung nach. Die Memory Nurses sind jeweils am Mittwoch von 10:00 bis 16:00 Uhr erreichbar.

 

Kontakt

 Johanna Aufschnaiter, BScN, +43(0)50 504 82734

 Verena Friedrich, +43(0)50 504 83459

 Monika Mair zu Niederwegs, +43(0)50 504 83542

Sabrina Zangerl (Stationsleitung 9 Süd VTT) und Michaela Brunner (Entlassungsmanagement Pflege) haben die Ausbildung zur Memory Nurse ebenfalls absolviert, sind derzeit jedoch nicht aktiv.

E-Mail: lki.memorynurse@tirol-kliniken.at

 

Entlassungsmanagement Pflege & Sozialberatung

Das Entlassungsmanagement Pflege kümmert sich um die direkte Versorgung zu Hause (kostenlose Beratung zu Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten, Organisation von mobilen Pflegediensten, Pflegehilfsmitteln oder einer mobilen Hospizbetreuung, Koordination weiterer Angebote wie Hausnotruf oder Essen auf Rädern). Durch Information und Beratung werden PatientInnen und deren Angehörige optimal auf die Pflegesituation zuhause vorbereitet.

Kontakt

  • Chirurgie: +43(0)50 504 83147
  • Innere Medizin: +43(0)50 504 81117
  • Frauen- und Kopfklinik: +43(0)50 504 80585
  • Kinderzentrum: +43(0)50 504 82328
  • Dermatologie, HNO, HSS, Neurochirurgie und Psychiatrie: +43(0)50 504 83469

E-Mail: lki.em-pflege@tirol-kliniken.at
 

Die Sozialberatung informiert, organisiert und unterstützt Betroffene und Angehörige als Teil des Entlassungsmanagements bei sozialen, finanziellen und persönlichen Fragestellungen (Sachwalterschaft, Vertretungsbefugnisse, finanzielle Hilfen, Pflegegeld, Pflegekarenz/Pflegeteilzeit, Wohnungsumbau, Fragen zu Sozialversicherung und sozialrechtlichen Ansprüchen, familiäre Belastungen, REHA, Arbeit, Gewalt, Beratung der Angehörigen im Umgang mit der Erkrankung, Behinderung, psychosoziale Begleitung, Migration, Sucht, Straffälligkeit).

Kontakt

  • Chirurgie: +43(0)50 504 80942
  • Innere Medizin: +43(0)50 504 82489
  • Frauen-Kopf Neurologie: +43(0)50 504 81084
  • Kinderklinik: +43(0)50 504 82531
  • Dermatologie: +43(0)50 504 81492
  • HNO, HSS, Neurochirurgie: +43(0)50 504 83663
  • Psychiatrie: +43(0)50 504 81652

 

Ehrenamtliche Begleitung von älteren PatientInnen im Krankenhaus mit dem Schwerpunkt Demenz

Die Ehrenamtlichen vom Verein Klinikbrücke begleiten PatientInnen während des Aufenthaltes im Krankenhaus. Sie hören zu, kümmern sich um kleine Erledigungen, gehen mit ihnen spazieren und versuchen, den Alltag etwas bunter zu gestalten (Besuchsdienst). Außerdem helfen sie bei der Orientierung am Gelände und somit bei der Suche nach Stationen und Ambulanzen (Lotsendienst). Die Anwesenheit und Unterstützung der Ehrenamtlichen soll auch die Wartezeit auf den Ambulanzen überbrücken – durch Gespräche, Vorlesen oder Zurechtfinden im Ambulanzbereich (Ambulanzbetreuung). Ziel ist es, einfach da zu sein!

Erfahrungswerte aus unseren, aber auch anderen Krankenhäusern zeigen, dass dieses Angebot das Wohlbefinden speziell bei PatientInnen mit Demenz oder älteren Menschen mit Delirgefährdung steigert und deren Orientierung im Krankenhaus fördert. Daher wurde dieses Angebot im Zuge der Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ und dem Projekt „Der alte Mensch im Krankenhaus“ intensiviert und gemeinsam ein Konzept erarbeitet, das seit Mitte 2017 auf ausgesuchten Abteilungen der tirol kliniken umgesetzt wird.

PatientInnen mit Demenz und ältere PatientInnen insbesondere mit Delirrisiko erhalten auf definierten Abteilungen eine ergänzende Zuwendung durch speziell geschulte ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Dadurch wird auch das Pflegepersonal entlastet.

 

Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten der Ehrenamtlichen:

  • Längeres Bleiben beim Patienten als Verbündete/r
  • Gespräch im Rahmen der Möglichkeiten des/der PatientIn
  • Miteinander essen/Kaffee trinken
  • Spielen
  • Fotoalbum ansehen
  • Vorlesen
  • 10-Minuten-Aktivierung
  • Spazieren gehen innerhalb der Station

 

Kontakt

Büro Klinikbrücke
Maximilianstr. 43, 6020 Innsbruck
Tel.: +43(0)50 504 28541
Fax : +43(0)50 504 28516
E-Mail: klinikbruecke@tirol-kliniken.at